Wir alle kennen den Satz: „Ach, das üben wir später noch.“
Doch wenn es um Medical Training geht, ist „später“ oft schon zu spät.
Viele Trainer:innen und Hundehalter:innen starten mit Medical Training erst dann, wenn es Probleme gibt:
- Der Hund lässt sich nicht die Krallen schneiden.
- Tierarztbesuche sind ein Albtraum.
- Medikamente einzunehmen wird zur täglichen Stressprobe.
Genau hier liegt die Chance:
👉 Wenn wir Medical Training von Anfang an in die Welpengruppe integriert, müssten viele dieser Probleme gar nicht erst entstehen.
🎧 Wenn du die Infos ausführlich hören möchtest, findest du die Podcastfolge hier:
Welpen sind wie Schwämme
In der Folge mit Nina und Jasmin (Hundetrainerinnen und Absolventinnen meiner Mindful Medical Training Ausbildung) wurde ein Punkt richtig deutlich:
Welpen lernen unglaublich schnell – nicht nur Sitz und Platz, sondern auch:
- sich gerne anfassen zu lassen,
- die Pfoten abputzen zu akzeptieren,
- freiwillig ins Geschirr zu steigen,
- beim Tierarzt ruhig zu kooperieren.
Stattdessen wird in klassischen Welpenkursen der Fokus oft auf Grundsignale gelegt: „Sitz“, „Platz“, „Fuß“.
Aber mal ehrlich:
👉 Wie oft brauchst du im Alltag wirklich ein „perfektes“ Fuß?
👉 Und wie oft musst du deinen Hund anfassen, Geschirr und co anziehen oder untersuchen oder pflegen?
Genau.

Medical Training = Lebensqualität von Anfang an
Medical Training in Welpenkursen bedeutet nicht, dass wir sofort Krallen schneiden oder Spritzen üben.
Es bedeutet, den Grundstein zu legen:
- Hunde lernen Kooperationssignale wie das Kinntarget.
- Menschen lernen, Handlungen vorhersehbar zu machen, statt sie zu überfallen.
- Vertrauen wird aufgebaut – bevor es jemals zu einer echten Herausforderung kommt.
Das ist nicht nur Training. Das ist Prävention.

Hundetrainer:innen als Multiplikatoren
Stell dir vor, jede Hundeschule würde Welpenkurse mit Medical Training starten.
- Weniger Angst in der Praxis.
- Weniger Überforderung bei Halter:innen.
- Mehr Kompetenz, Gelassenheit und Freude im Alltag.
👉 Genau hier liegt deine Rolle als Hundetrainer:in.
Du kannst dafür sorgen, dass Halter:innen von Anfang an verstehen, wie wertvoll Medical Training ist.
Nicht als „Extra“, sondern als festen Bestandteil einer guten Grunderziehung.
„Hätte ich das mal früher gewusst…“
Viele Hundehalter:innen, die ich begleite, sagen diesen Satz.
Oft mit einem Seufzer, wenn sie sehen, wie viel leichter es gewesen wäre, schon im Welpenalter zu starten.
Wir haben die Chance, diesen Satz umzuschreiben.
Von „Hätte ich mal…“ zu:
✨ „Gut, dass wir damit früh angefangen haben.“
Fazit
Medical Training gehört nicht ans Ende einer langen To-do-Liste, sondern an den Anfang.
Wenn wir es früh integrieren, schenken wir unseren Hunden (und uns selbst) ein Leben mit weniger Stress und mehr Vertrauen.
👉 Als Hundetrainer:in hast du die Chance, diesen Wandel zu gestalten – indem du Welpenkurse neu denkst.
Dein nächster Schritt
Du willst lernen, wie du Medical Training professionell in dein Hundetraining integrierst und Hunde von Anfang an stark machst?
Dann komm in meine Mindful Medical Training Ausbildung für Hundetrainer:innen.
Hier lernst du praxisnah, wie du Halter:innen anleitest und Medical Training von Tag 1 selbstverständlich machst.
PS für Hundehalter:innen
Wenn du gerade einen Welpen hast: Fang jetzt an.
Es muss nicht kompliziert sein – ein Kinntarget oder kleine Handling-Übungen sind schon ein perfekter Start.
Dein Welpe wird es dir danken – ein Leben lang. Schreib dich gern auf die Warteliste für meinen Onlinekurs Mindful Medical Training, um von Anfang an individuell begleitet zu werden.