„Ach, typisch – kleine Hunde, große Klappe.“
„Chihuahuas bellen doch eh nur den ganzen Tag.“
„Der hat ein Napoleon-Syndrom.“
“Kleine Hunde sind Piranhas und schnappen weil sie unerzogen sind”
Bestimmt hast du diese Sprüche auch schon gehört.
Doch sind kleine Hunde wirklich immer Kläffer – oder steckt etwas ganz anderes dahinter?
🎧 Übrigens: In der aktuellen Podcastfolge spreche ich mit Sarah über ihre Chihuahua-Hündin Emmi und warum kleine Hunde unbedingt Medical Training brauchen.
Das Klischee: Kleine Hunde, große Klappe
Es gibt wohl kaum ein Vorurteil, das so hartnäckig ist wie dieses:
👉 Kleine Hunde seien grundsätzlich unsicher, hysterisch oder einfach nervig.
👉 Ihr Bellen sei ein Zeichen von fehlender Erziehung.
Und ja, viele kleine Hunde bellen mehr als große. Aber:
Das liegt nicht daran, dass sie „schlecht erzogen“ oder „von Natur aus hysterisch“ wären.
Was wirklich hinter dem Bellen steckt
Kompensationsstrategie
Kleine Hunde sind körperlich im Nachteil – ihr Bellen ist oft ein Versuch, Größe zu zeigen und Distanz zu schaffen.
Erfahrungen
Viele kleine Hunde haben gelernt, dass sie nicht ernst genommen werden.
Man lacht, wenn sie knurren, man hebt sie hoch statt ihnen Raum zu geben.
Ergebnis: Der Hund steigert sich ins Bellen hinein, weil er sich anders nicht verständlich machen kann.
Überforderung
Kleine Hunde werden häufiger in Situationen gebracht, die sie überfordern (Menschenmengen, fremde Hunde, Kinderhände).
Statt Schutz und Unterstützung zu erfahren, „müssen sie durch“. Das führt zu Stress – und Stress führt zu Bellen.
Fehlende Möglichkeit zur Kooperation
Wenn Hunde keine Mitsprache geben dürfen (z. B. durch Medical Training mit Kooperationssignalen), suchen sie andere Wege, sich auszudrücken. Bellen ist einer davon.

Beispiel Emmi: Ein Chihuahua lernt, dass ihre Stimme zählt
Sarahs Tierschutzhündin Emmi hatte bei der Adoption viele Ängste.
Sie wurde früher nicht ernst genommen, durfte kaum eigene Entscheidungen treffen – und bellte entsprechend viel.
Durch Mindful Medical Training und die Arbeit mit Kooperationssignalen, besonders dem Kooperationssignal Kinntarget, hat sie gelernt:
- Sie darf „Nein“ sagen.
- Sie wird gehört und respektiert.
- Ihre Bedürfnisse zählen.
Das Ergebnis: Weniger Stress, weniger Bellen, mehr Gelassenheit.
Warum kleine Hunde ernst genommen werden müssen
Das Missverständnis „kleine Hunde sind Kläffer“ hält sich nur, weil wir ihre Kommunikation nicht verstehen.
👉 Kleine Hunde brauchen genauso viel ernsthafte Unterstützung, Training und Mitspracherecht wie große Hunde.
👉 Ihr Verhalten ist kein „Luxusproblem“, sondern Ausdruck ihrer Bedürfnisse.
👉 Wer kleine Hunde belächelt, übersieht die Chance, ihnen Sicherheit und Vertrauen zu schenken.
Fazit: „Kläffen“ ist Kommunikation
„Kleine Hunde sind Kläffer“ – dieses Klischee greift viel zu kurz.
In Wahrheit sind kleine Hunde oft überfordert, unterschätzt und unverstanden.
Mit einem achtsamen Ansatz wie Mindful Medical Training kannst du deinem Hund beibringen, sich klar mitzuteilen – ohne dass er laut werden muss.
So wird aus dem vermeintlichen „Kläffer“ ein ernst genommener Partner mit Mitsprache.
👉 Du willst, dass dein kleiner Hund endlich verstanden wird?
Dann sichere dir direkt einen Platz auf der Warteliste von meinem Onlinekurs „Mindful Medical Training“, in dem du lernst, wie dein Hund Kooperationssignale einsetzen kann – statt Stress und Dauerbellen.
PS: Du bist Hundetrainer:in?
Dann ist es umso wichtiger, dass du Kooperationssignale nicht nur kennst, sondern auch in deine Arbeit integrierst. In meiner Mindful Medical Training Ausbildung lernst du Schritt für Schritt, wie du Halter:innen wie Sarah dabei unterstützt – und kleine Hunde wie Emmi stark machst. Steffi zeigt dir wie: